Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 20.06.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

trotz anhaltender Pandemielage im vergangenen Jahr sind 2021 die Emissionen der vom Europäischen Emissionshandel EU ETS erfassten Anlagen Deutschlands nahezu wieder auf dem Vor-Corona-Niveau zu finden.

Insbesondere der Energiesektor hat hierzu beigetragen, dessen Emissionen das erste Mal seit 2013 wieder angestiegen sind. Diese lagen 14% oder 235 Millionen Tonnen CO2 höher als im Vorjahr, da in der konjunkturellen Erholung trotz höherer CO2-Preise mehr Kohle verstromt worden ist. Dies hat letztendlich seitdem auch zu einer entsprechenden Verteuerung der Strompreise geführt.

Die Emissionen der energieintensiven Industrie in Deutschland erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr lediglich moderat um 5 %, damit lag sie jedoch nahezu auf dem Vor-Corona-Level.

Nachdem es deutlich weniger Flugbewegungen im Jahr 2020 gegeben hat, stieg der Anteil deutscher Luftverkehrsemissionen im vergangenen Jahr um ein Fünftel auf 4,6 Millionen Tonnen CO2 an.

In Bezug auf die Ziele der Reduktionen des EU ETS (minus 43% gegenüber dem Jahr 2005 bis 2030) liegt Deutschland aktuell mit 31% deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt von 38% gegenüber 2005. Und auch auf europäischer Ebene war Deutschland somit führend beim Anstieg der Treibhausgasemissionen, was weitere Anstrengungen zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens durch die Politik dringend notwendig macht.

Nachdem nun vor zwei Wochen der Reformvorschlag des Umweltausschusses vom Europaparlament mehrheitlich abgelehnt worden ist, soll nun ein neuer Kompromissvorschlag am Mittwoch zur Abstimmung gelangen. Nun soll der Reduktionsfaktor bei mehr als 63% liegen und der lineare jährliche Reduktionsfaktor 2024 bei 4,4% und ab 2029 bei 4,6% gegenüber den bislang vorgeschlagenen 4,5%. Aktuell liegt dieser bei 2,2%, nachdem er 1,74% in der dritten Phase des EU-Emissionshandels betragen hatte. Zudem soll die kostenlose Zuteilung von Emissionsrechten in den Jahren 2027 – 2032 auslaufen.

Der Markt für EU-Emissionsrechte reagierte mit einem moderaten Wochengewinn von 51 Cent im Dezember-Future. Die Abstimmung am Mittwoch bleibt auf jeden Fall spannend.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument10.06.2217.06.22Veränderung
EUA (Spotmarkt)81,74 EUR82,24 EUR+0,50 EUR
EUA (Dezember-2022-Future)81,86 EUR82,37 EUR+0,51 EUR
VER (Carbon Offsets)10,42 USD9,20 USD-1,22 USD
VER (CORSIA eligible carbon credits)4,62 USD4,45 USD-0,17 USD
nEZ (nationale Emissionszertifikate (D))30,00 EUR30,00 EUR+0,00 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)122,01 USD114,54 USD-7,47 USD
EURO (Currency, Forex)1,0515 USD1,0495 USD-0,0020 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse (carboncredits.com), welche im Rahmen von CORSIA und der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Händlerteam jederzeit gerne zur Verfügung.

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 13.06.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Mittwoch hat das EU-Parlament getagt und über die Vorschläge zur Reform des EU-Emissionshandels abgestimmt. Mit 340 Nein- und 265 Ja-Stimmen wurden diese abgelehnt.

Der Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, der den Kompromissvorschlag ausgearbeitet und zur Abstimmung gebracht hatte, sieht die Hauptschuld hieran insbesondere bei der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion, welche insbesondere mit dem Zeitplan der Einführung der CO2-Grenzbesteuerung sowie dem Auslaufen der kostenlosen Zuteilung von CO2-Emissionsrechten unzufrieden waren.

Die Grünen hingegen fanden den Vorschlag zu aufgeweicht durch die Lobbyisten der fossilen Industrie, wie der Europaabgeordnete Michael Bloss verlautbarte.

Nun müssen die Gespräche im Umweltausschuss hinsichtlich der Reform des EU ETS wieder von vorne anfangen.

Der Markt reagierte daraufhin mit deutlichen Verlusten, hielt sich jedoch zum Ende der Handelswoche hin stabil oberhalb der 80-Euro-Marke.

In der neuen Woche werden an der Leipziger Energiebörse EEX insgesamt 8.830.500 EUA und 600.000 Emissionsrechte für die Luftfahrtindustrie (EUAA) versteigert.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument03.06.2210.06.22Veränderung
EUA (Spotmarkt)88,73 EUR81,74 EUR-6,99 EUR
EUA (Dezember-2022-Future)88,87 EUR81,86 EUR-7,01 EUR
VER (Carbon Offsets)10,85 USD10,42 USD-0,43 USD
VER (CORSIA eligible carbon credits)4,98 USD4,62 USD-0,36 USD
nEZ (nationale Emissionszertifikate (D))30,00 EUR30,00 EUR+0,00 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)121,69 USD122,01 USD+0,32 USD
EURO (Currency, Forex)1,0562 USD1,0515 USD-0,0047 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse (carboncredits.com), welche im Rahmen von CORSIA und der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 06.06.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Berichterstatter zum Europäischen Emissionshandel EU ETS und Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP, Christdemokraten) Dr. Peter Liese äußerte sich nach einer Vorstellung eines Änderungsantrags seiner Fraktion und der liberalen Fraktion Renew Europe: „Mit unserem Kompromissänderungsantrag geben wir Industrie und Bürgern mehr Luft in schwierigen Zeiten und vermeiden einen Preisschock im Jahr 2024. Gleichzeitig erreichen wir noch mehr Treibhausgasminderung als im Kommissionsvorschlag.“

Der Ausschuss verabschiedete jedoch mit vier Stimmen Mehrheit gegen die Empfehlung von Liese eine deutliche Steigerung der Ambitionen gegenüber dem Vorschlag der Europäischen Kommission. Anstelle der von der Kommission vorgeschlagenen 61% der Reduktion der Treibhausgasreduktionen, stimmte der Ausschuss für 67%. Zudem wurde für die Entnahme von rund 240 Millionen Zertifikaten im Jahr 2024 gestimmt. Die Renew-Gruppe hat nun einem Kompromiss zugestimmt. Die einmalige Reduzierung soll nun 2024 nur noch 70 Millionen betragen und weitere 50 Millionen Emissionsrechte sollen 2026 demnach vom Markt genommen werden.

Durch die Annahme eines höheren linearen Reduzierungsfaktors soll gemäß Dr. Liese das Ziel bis 2030 auf 63% geändert werden, was auch wichtig sei und die Gesamtemissionen somit zwischen 2024 und 2030 niedriger als im Kommissionsvorschlag und dadurch letztendlich ehrgeiziger seien.

Darüber hinaus brachte die EVP unter anderem noch folgende Änderungsanträge ein, wie einen gemeinsamen Änderungsantrag zum Carbon Leakage-Schutz für Häfen, eine Änderung zu einem Bonus für nachhaltige alternative Kraftstoffe in der Schifffahrt, eine Ausnahmeregelung für Schiffe, die LNG und Wasserstoff befördern sowie eine Änderung zur Beschränkung des Marktzugangs zur Vermeidung von Manipulation und Spekulation.

Zudem will die EVP zu allen sieben Fit-For-55-Berichten in dieser Woche im Plenum einen Änderungsantrag einreichen, um angesichts der hohen Energie- und Rohstoffpreise und des Krieges in der Ukraine ein regulatorisches Moratorium zu fordern.

Auf Wochenbasis haben die EU-Emissionsrechte einen Anstieg von 5,5% erreicht und nehmen wieder Kurs auf die 90-Euro-Marke, welche in den letzten sechs Monaten ja schon mehrfach durchbrochen wurde.

Dies war nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass in der vergangenen Woche aufgrund der Feiertage lediglich an zwei Tagen insgesamt nur fünf Millionen EUA an der Leipziger EEX zur Versteigerung gelangten. Auch in dieser Woche werden aufgrund des Pfingstmontags nur an vier Tagen insgesamt 9,2 Millionen EUA angeboten.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument27.05.2202.06.22Veränderung
EUA (Spotmarkt)84,08 EUR88,73 EUR+4,65 EUR
EUA (Dezember-2022-Future)84,20 EUR88,87 EUR+4,67 EUR
VER (Carbon Offsets)10,76 USD10,85 USD+0,09 USD
VER (CORSIA eligible carbon credits)4,73 USD4,98 USD+0,25 USD
nEZ (nationale Emissionszertifikate (D))30,00 EUR30,00 EUR+0,00 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)115,08 USD121,69 USD+6,61 USD
EURO (Currency, Forex)1,0732 USD1,0747 USD+0,0015 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse (carboncredits.com), welche im Rahmen von CORSIA und der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 30.05.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Freitag ist das Treffen der G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltminister zu Ende gegangen.

Einer der wichtigsten Punkte hierbei ist, dass sich die G7-Staaten erstmalig dazu verpflichtet haben, eine überwiegend dekarbonisierten Stromversorgung bis 2035 zu erreichen und dabei die Kohleverstromung zu beenden. Des Weiteren soll die direkte internationale öffentliche Finanzierung fossiler Energieträger bis Ende dieses Jahres eingestellt werden. Ineffiziente fossile Subventionen sollen im Jahr 2025 gestoppt werden und bis 2030 soll ein im hohen Maße dekarbonisierte Verkehrssektor in den G7-Staaten vorherrschen.

Ebenfalls beschlossen wurden Maßnahmen zum Arten- und Meeresschutz, gegen Plastikverschmutzung und für Ressourceneffizienz.  Die zentralen Ergebnisse des Treffens wurden in einem gemeinsamen Kommuniqué aller G7-Staaten festgehalten.

Nach den Kursverlusten der Vorwoche hat sich der Preis für Europäische Emissionsrechte wieder etwas erholt und die Hoffnung besteht weiterhin, dass der Vorschlag der Europäischen Kommission, bis zu 250 Millionen EUAs zusätzlich zu versteigern, nicht oder nur in deutlich abgemilderter Form angenommen wird.

Denn Kapital-, Rohstoff- und Energiemärkte leben von dem Vertrauen der Marktteilnehmer in das System, welches ins Wanken gerät, wenn man solche schwerwiegenden Eingriffe vornimmt. Zudem wäre der mögliche Kursverlust und die nicht zustande gekommenen Kursgewinne dafür verantwortlich, dass in den bereits geplanten Auktionen sichtbar weniger Erlöse erzielt werden würden. Dies wird auch dann geschehen, wenn man spekulative institutionelle Investoren verprellen würde. Aus diesem Grund wäre die EU gut beraten, solche Gedanken hinsichtlich des universellen Prinzips von Ursache und Wirkung noch einmal gründlich zu überdenken.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument20.05.2227.05.22Veränderung
EUA (Spotmarkt)80,24 EUR84,08 EUR+3,84 EUR
EUA (Dezember-2022-Future)80,39 EUR84,20 EUR+3,81 EUR
VER (Carbon Offsets)10,53 USD10,76 USD+0,23 USD
VER (CORSIA eligible carbon credits)4,73 USD4,73 USD+0,00 USD
nEZ (nationale Emissionszertifikate (D))30,00 EUR30,00 EUR+0,00 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)112,87 USD115,08 USD+2,21 USD
EURO (Currency, Forex)1,0562 USD1,0732 USD+0,0170 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse (carboncredits.com), welche im Rahmen von CORSIA und der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 23.05.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der vergangenen Woche tagte der Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments im Rahmen des „Fit for 55“ Klimapakets. Das ENVI hatte hierbei die Reformvorschläge der Europäischen Kommission hinsichtlich des EU-Emissionshandels (EU ETS) vorliegen und hat diese teils noch verschärft.

Wichtige Kernpunkte sind nun, dass die betroffenen Sektoren des EU ETS ihre Emissionen bis zum Ende des Jahrzehnts um 67% reduzieren. Zudem wurde die Europäische Kommission aufgefordert, einen Vorschlag auszuarbeiten, welcher bis 2030 alle Wirtschaftssektoren in die CO2-Bepreisung einbindet. Zudem soll der lineare Reduktionsfaktor für CO2-Emissionsrechte von aktuell 2,4% jährlich auf 4,2% angehoben werden und jährlich zusätzlich um 0,1% erhöht werden.

Bezüglich der kostenlosen Zuteilung von Emissionsrechten für die energieintensive Industrien wurde vorgeschlagen, diese 2025 auf 90 %, 2026 auf 80 %, 2027 auf 70 %, 2028 auf 50 %, 2029 auf 25 % und 2030 auf 0 % zu reduzieren.

Insbesondere das neue Emissionshandelssystem für die Sektoren Verkehr und Gebäude war jedoch umstritten und der finale Kompromissvorschlag lautet nun, dass private Fahrzeugbetankungen und fossile Beheizung von privaten Wohnimmobilien erst ab 2029 einbezogen werden und die Preise eine Obergrenze von 50 Euro erhalten sollen.

Weiterhin soll der Schiffverkehr nun bereits 2024 in das EU ETS einbezogen werden und die Müllverbrennung ab dem Jahr 2026.

Wie man an dem 9%igen Kursverlust der EU-Emissionsrechte in der vergangenen Handelswoche erkennen konnte, hatte die Ankündigung, dass die EU mehr als 200 Millionen Zertifikate aus der Marktstabilitätsreserve (MSR) verkauft, um Mittel für ihre Energiewende-Initiative zu beschaffen und die Abkehr von russischen Energiequellen zu beschleunigen.

Nun geht das ganze Paket im kommenden Monat in die Trilogie-Verhandlungen, wo voraussichtlich am Ende bei jedem Punkt Abstriche hingenommen werden müssen. Aber unter dem Strich wird sich eine deutliche Stärkung des ETS zeigen und die Preise könnten über die 100-Euro-Marke steigen. Auch die zusätzliche Versteigerung von Zertifikaten aus der MSR ist richtig, denn das Geld wird dringend benötigt. Im Gegenzug wird der jährliche Reduktionsfaktor vermutlich auf 3-4% steigen und die kostenlosen Zuteilungen auslaufen.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument13.05.2220.05.22Veränderung
EUA (Spotmarkt)88,36 EUR80,24 EUR-8,12 EUR
EUA (Dezember-2022-Future)88,48 EUR80,39 EUR-8,09 EUR
VER (Carbon Offsets)10,43 USD10,53 USD+0,10 USD
VER (CORSIA eligible carbon credits)4,92 USD4,73 USD-0,19 USD
nEZ (nationale Emissionszertifikate (D))30,00 EUR30,00 EUR+0,00 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)111,50 USD112,87 USD+1,37 USD
EURO (Currency, Forex)1,0413 USD1,0562 USD+0,0149 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse (carboncredits.com), welche im Rahmen von CORSIA und der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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