am Ende dieses von vielen speziellen Herausforderungen und besonderen Erfahrungen geprägten Jahres 2020 bedanken wir uns für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen!
Wir wünschen Ihnen sowie Ihren Freunden, Familienmitgliedern, Mitarbeitern und Kollegen besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2021!
Auch in diesem Jahr wollen wir keine Dinge verschenken, sondern im Sinne von uns allen aktiv etwas für den Klimaschutz tun, indem wir Klimaschutzprojekte unterstützen.
Daher haben wir in diesem Jahr die freiwillige Kompensation von fünfzig Tonnen CO2 vom internationalen Klimaschutzprojekt (CDM CN9084 in China) durchgeführt, welches jährlich den Ausstoß von 468.720 Tonnen CO2 verhindert, indem es die Emission von Kohlendioxid bei der Wärme- und Energiegewinnung in Yulin in der Provinz Shaanxi, deutlich reduziert und zudem für eine Verbesserung der Luftqualität in Yulin sorgt. Dieses Projekt wird von Finnland und Deutschland begleitet.
Hierdurch steigt die Lebensqualität der Menschen in der Provinz Shaanxi bei gleichzeitiger Verbesserung des Klimaschutzes.
Denn eines hat sich in diesem Jahr auch gezeigt – die Nationen der Welt sind in der Lage, globalen Krisen gemeinsam zu begegnen. Daher gibt uns die aktuelle Pandemie die Hoffnung, dass auch der Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich sein kann und wir das Jahr 2021 dazu nutzen, einen nachhaltigeren Weg für die Zukunft zu beginnen.
zwischen dem 31.12.2020, 16.00 und dem 07.01.2021, 10.00 MEZ, ist das Unionsregister wegen der Umstellung auf eine neue Softwareversion nicht verfügbar.
In dieser Zeit können dementsprechend keine Transaktionen durchgeführt werden, was auch die Lieferung von CO2-Zertifikaten (EUA, EUAA, CER) betrifft.
Ab Montag, dem 08.01.2021, können Übertragungen im Unionsregister wieder durchgeführt werden.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
in Großbritannien ist eine Mutation des Covid-19-Virus aufgetreten, weshalb die britische Regierung versucht, die Cluster abzuriegeln. Zudem hat Frankreich den Eurotunnel geschlossen und sowohl Deutschland als auch Österreich haben Einreisestopps gegen Flugzeuge von der Insel verhangen.
Dies dürfte die Briten bereits vor einem höchstwahrscheinlich hartem Brexit wirtschaftlich treffen. Jedoch ist dies nicht nur für Briten mit wirtschaftlichen Unsicherheiten in den kommenden Wochen verbunden, sondern dürfte auch die EU-Finanzmärkte in den verbleibenden Handelstagen des ausklingenden Jahres 2020 negativ beeinflussen.
Ab dem kommenden Jahr wird Großbritannien nicht mehr am europäischen Emissionshandelssystem EUETS teilnehmen. Nachdem sowohl eine CO2-Steuer als auch ein Emissionshandel zur Disposition stand, hat sich die Regierung nun für ein eigenes CO2-Handelssystem entschieden. Im UK ETS wird es einen Mindestpreis von 15 GBP pro Tonne geben und die CO2-Zertifikate werden wie gehabt an der Londoner ICE versteigert.
Die betroffenen Sektoren in Großbritannien sollen nun anhand des Cap-and-Trade-Mechanism von 155 Millionen Tonnen um 24% im kommenden Jahr auf 117,5 Millionen Tonnen CO2e im Jahr 2030 gesenkt werden.
Ob das britische Emissionshandelssystem mit dem EU ETS ähnlich dem Schweizer Emissionshandel verlinkt werden soll, ist indes unklar und hängt sicherlich auch vom Ausgang der verlängerten Brexit-Verhandlungen ab.
In der vergangenen Woche zeigten die Preise für EU-Emissionsrechte mit EUR 32,50 per EUA für den volumenstarken Dezember-2021-Kontrakt ein neues Allzeithoch und auch die Handelswoche schloss mit einem sichtbaren Plus ab, was neben stärkeren Energiepreisen auch mit dem Ende der Auktionen zusammenhing.
Die andauernden Ungewissheiten hinsichtlich der Brexit-Verhandlungen und der weiteren Entwicklung der Pandemie sowie der neuen britischen Virenmutation wird sicherlich den Handel in der Weihnachtswoche weiterhin beeinflussen. Die neue Woche startete daher bereits mit einem deutlichen Minus von mehr als 3% und einige Spekulanten könnten dies auch zur Gewinnmitnahme nutzen.
(Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)
Instrument
11.12.20
18.12.20
Veränderung
EUA (Spotmarkt)
30,48 EUR
30,92 EUR
+0,44 EUR
EUA (Dezember-2021-Future)
30,52 EUR
31,10 EUR
+0,58 EUR
CER (Spotmarkt)
0,31 EUR
0,36 EUR
+0,05 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)
49,96 USD
52,26 USD
+2,30 USD
EURO (Currency, Forex)
1,2108 USD
1,2255 USD
+0,0147 USD
(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER-Kursen handelt es sich um CP2-CERs, welche im Rahmen des EU-ETS Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)
Bei Rückfragen steht Ihnen unser Händlerteam jederzeit gerne zur Verfügung.
im September erst hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, dass die Treibhausgasemissionen der EU bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 55 Prozent sinken sollen. Das bisherige Ziel lag bei 40 Prozent. Die neue Zielvorgabe beruhte auf einer umfassenden Folgenabschätzung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen. Diese hat aufgezeigt, dass 55 Prozent weniger Emissionen realistisch und machbar sind. Das neue Klimaziel soll nun dazu beitragen, die wirtschaftliche Erholung Europas von der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen.
Auch wenn Kritikern die Pläne nicht weit genug gehen – die Europäische Union hat mit der heutigen Entscheidung einen Meilenstein gesetzt und die Nutzung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung damit mittelfristig beendet.
Und ja, es wäre blauäugig, noch weitergehende Reduktionen zu fordern, denn die notwendige Transformation der Gesellschaft in der Post-Corona-Gesellschaft Europas wird bereits so nicht wenige Menschen verunsichern und ohne die Bereitschaft der Massen zur Umsetzung würde jeder noch so gute Plan kläglich scheitern. Dabei muss man nur an die billigen Populisten denken, welche bereits in den Startlöchern stehen, um den Klimawandel als Ideologie einzustufen und wissenschaftliche Belege trotz größtmöglichem internationalem Konsens als unbewiesen darzustellen.
Dass auf EU-Ebene eine Einigung stattfinden konnte, war keinesfalls selbstverständlich, sie setzte viele Debatten voraus und gipfelte in einer durchverhandelten Nacht, da jede EU-Nation naturgemäß eigene Interessen verfolgt und trotzdem mitgenommen werden muss. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der französische Präsident Emanuel Macron zählten zu den wichtigsten Befürwortern, welche sich letztendlich durchsetzen konnten.
Ein äußerst signifikanter Punkt war – wie bei allen dringlichen Entscheidungen der EU – die Frage der Finanzierung. Hier soll der mit 750 Millionen ausgestattete EU-Fonds den Weg zu einer nachhaltigeren und europäischen Ökonomie ebnen.
Im Vorfeld dieser Entscheidung hat sich der Markt für europäische CO2-Emissionsrechte deutlich bullish positioniert und am Freitag vergangener Woche mit einem All-Time-High von 31,30 Euro je EUA ein Ausrufezeichen gesetzt und bereits im heutigen frühen Handel wurde dieses noch einmal überboten.
Dass die Brexit – Verhandlungen, welche bis gestern abgeschlossen sein sollten, in die Verlängerung gehen, sieht der Markt ebenfalls als positiv an. Lediglich der erneute Lockdown in Deutschland und ein Scheitern der Brexit – Verhandlungen zählen in dieser Woche zu den Faktoren, die dem bullishen Marktgeschehen Einhalt gebieten könnte.
Am heutigen Montag kommen die letzten 3.959.500 EUA für dieses Jahr zur Versteigerung an der Leipziger EEX.
(Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)
Instrument
04.12.20
11.12.20
Veränderung
EUA (Spotmarkt)
30,11 EUR
30,48 EUR
+0,37 EUR
EUA (Dezember-2020-Future)
30,11 EUR
30,52 EUR
+0,41 EUR
CER (Spotmarkt)
0,30 EUR
0,31 EUR
+0,01 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)
49,06 USD
49,96 USD
+0,90 USD
EURO (Currency, Forex)
1,2122 USD
1,2108 USD
-0,0014 USD
(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER-Kursen handelt es sich um CP2-CERs, welche im Rahmen des EU-ETS Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)
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in den vergangenen Monaten haben die Themen Corona-Pandemie, US-Präsidentschaftswahl und ungeregelter Brexit dem CO2-Markt schwer zugesetzt. Schaut man sich hierzu die aktuelle Nachrichtenlage an, so hat leider noch keines dieser Themen endgültig den Erledigt-Stempel erhalten: Der extrem schwierige politische Spagat beim Versuch, angemessene und doch wirksame Maßnahmen zu finden, um die Corona-Fallzahlen in den Griff zu bekommen, scheint in keinem europäischen Land gelungen zu sein. Der jüngste Auftritt des abgewählten US-Präsidenten Trump ändert zwar nichts am offiziell bestätigten Wahlergebnis, lässt aber dennoch Schlimmes für die kommenden Wochen erahnen. Und das Spitzengespräch zwischen Ursula von der Leyen und Boris Johnson blieb ebenfalls ergebnislos.
In der Summe dieser Betrachtungen könnte ein deutlich gesunkener CO-Preis unterhalb der 25-Euro-Marke stehen – so ist es aber nicht. Stattdessen setzte der Markt seine Anfang November gestartete Rally weiter fort und durchbrach zuletzt erneut die psychologisch wichtige 30-Euro-Marke. Auf der Suche nach Gründen hierfür fällt natürlich der Zusammenhang mit der Verzögerung bei den künftigen Versteigerungen sowie den kostenlosen Zuteilungen ins Auge, auch wenn diese frischen Zertifikate der vierten Handelsperiode ohnehin nicht für die aktuelle Abgabepflicht genutzt werden könnten. Und dann wäre da auch noch der Ölpreis zu nennen, der ebenfalls wieder Fahrt aufgenommen hat und einen sehr ähnlichen Kursverlauf verzeichnet, wie die Verschmutzungsrechte.
Darüber hinaus kann man aber mittlerweile mit Blick auf die politischen Bemühungen zur Eindämmung der Erderwärmung von einer veränderten Landschaft sprechen, wie ein Online-Workshop der Europäischen Kommission zur Zukunft der Marktstabilitätsreserve (MSR) vor wenigen Tagen erkennen ließ. Ähnlich zu den steuernden Maßnahmen der OPEC+ Staaten zur Stabilisierung des Ölpreises, möchte die Europäische Kommission den Wirkungsgrad der MSR weiter sensibel im Blick behalten. Sie soll als robustes Instrument zur Erreichung des für 2050 anvisierten Netto-Null-Emissionsziels dienen. Hierfür erwartet die Expertenrunde für nächstes Jahr Änderungen an den Regeln der MSR, einschließlich seiner Auslöseschwellen und seiner Aufnahmerate.
(Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)
Instrument
27.11.20
04.12.20
Veränderung
EUA (Spotmarkt)
28,13 EUR
30,11 EUR
+1,98 EUR
EUA (Dezember-2020-Future)
28,13 EUR
30,11 EUR
+1,98 EUR
CER (Spotmarkt)
0,29 EUR
0,30 EUR
+0,01 EUR
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)
48,17 USD
49,06 USD
+0,89 USD
EURO (Currency, Forex)
1,1963 USD
1,2122 USD
+0,0159 USD
(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER-Kursen handelt es sich um CP2-CERs, welche im Rahmen des EU-ETS Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)
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