Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 09.08.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

am heutigen Montag wird der erste Teil des neuen Sachstandberichtes des Weltklimarates vorgestellt. Die Sachstandsberichte des Weltklimarats dienen als maßgebliche Grundlagen für die weltweite Klimapolitik und werden auch bei der UN-Klimakonferenz im November in Glasgow eine Rolle spielen.

Der Präsident dieses Klimagipfels ist Alok Sharma, ein nicht unumstrittener britischer Politiker, der bis Januar dieses Jahres auch Minister für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie war und aktuell als Staatsminister im Cabinet Office die Regierungsarbeit unmittelbar unterstützt. Im Hinblick auf den neuen Sachstandsbericht sprach Sharma am Wochenende Medienberichten zufolge von der bislang eindringlichsten Warnung vor dem Klimawandel. Demnach wird auf wissenschaftlicher Grundlage dargestellt, dass menschliches Verhalten die globale Erwärmung auf alarmierende Weise beschleunigt. Sharma wird mit den Worten zitiert: „Jeden Tag werden wir auf die eine oder andere Weise einen neuen Rekord in der Welt erleben.“

Um die Richtigkeit dieser Aussage zu bestätigen, genügt ein Blick auf die Nachrichtenlage, in welcher nicht mehr genug Platz gefunden wird, um alle Katastrophen zu kommentieren, die aktuell zeitgleich und auf allen Kontinenten stattfinden. Zu den von Sharma erwähnten Rekorden gehört unter anderem das massive Abschmelzen des grönländischen Eisschildes. In Verbindung mit viel zu hohen Temperaturen seien allein an einem Tag acht Milliarden Tonnen Eis geschmolzen, so viel, dass damit eine Fläche von der Größe Floridas fünf Zentimeter unter Wasser gesetzt werden könnte.

Der CO2-Preis hat sich in der vergangenen Woche völlig vom Ölpreis abgekoppelt und stattdessen seinen starken Aufwärtstrend dynamisch fortgesetzt. Seit Wochenbeginn gelten an der EEX die reduzierten Versteigerungsmengen. Hier führte eine anhaltend hohe Nachfrage zu guten Auktionsergebnissen, die den Kursanstieg in Richtung der 57-Euro-Marke weiter befeuerten.

Vor dem Hintergrund solcher CO2-Preise ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr osteuropäische EU-Länder ihre Pläne zur Stilllegung von Kohlekraftwerken beschleunigen. Und auch der Energieversorger Uniper will einen der vier Blöcke seines britischen Kohlekraftwerks Ratcliffe bereits Ende September 2022 abschalten und diesen Standort zwei Jahre später vollständig stilllegen.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument30.07.2106.08.21Veränderung
EUA (Spotmarkt)53,31 EUR56,65 EUR+3,34 EUR
EUA (Dezember-2021-Future)53,33 EUR56,66 EUR+3,33 EUR
CER (Voluntary Spotmarkt ø)2,66 USD2,66 USD+0,00 USD
VER (Gold Standard Spotmarkt ø)14,99 USD14,99 USD+0,00 USD
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)75,17 USD70,43 USD-4,74 USD
EURO (Currency, Forex)1,1869 USD1,1761 USD-0,0108 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER- und VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse des Vormonats (eco securities), welche im Rahmen der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Händlerteam jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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Advantag Services GmbH 

Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 02.08.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bundesumweltamt (UBA) veröffentlichte Anfang vergangener Woche einen Vorschlag, eine neue „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung“ im Grundgesetz zu verankern und ein bundesweites Klimaanpassungsgesetz zu verabschieden. Das UBA bezog sich auf seiner Internetseite auf bereits vorhandene, wissenschaftlich fundierte Maßnahmenvorschläge, mit denen öffentliche Verwaltungen, aber auch Unternehmen und Privatpersonen Schäden reduzieren, für Extremwettereignisse vorsorgen und sich an unvermeidliche ?Klimafolgen? anpassen können.

Der Präsident des UBA, Dirk Messner, wird in einem anderen Zusammenhang ebenfalls mit weitgehenden Forderungen zitiert, welche auf eine Vervielfachung des jährlichen Ausbaus von Windenergie und Fotovoltaik abzielen. Im Verkehrssektor müsse darüber hinaus nicht nur die Elektrifizierung vorangetrieben, sondern auch die Zahl der Automobile reduziert werden. Er beklagte zudem, dass Deutschland im Bereich der klimatauglichen Gebäudesanierung noch viel zu langsam sei.

Angesichts der aktuellen Nachrichtenlage scheinen diese Forderungen mehr als zeitgemäß, wenn nicht sogar verspätet zu sein. Vor allem muss die Intensität bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen die Klimaerhitzung von allen Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und Gesellschaften global vorangetrieben werden.

Dies wird durch die Beispiele aus Russland und aktuell aus Italien untermauert. Lediglich einige Hundert Kilometer voneinander getrennt gibt es im Norden Italiens eine durch Unwetter verursachte Katastrophenlage mit Überschwemmungen und Erdrutschen, während Gebiete im Süden des Landes in Flammen stehen.

Ein Blick auf den CO2-Markt zeigt eine starke Erholung. Nachdem zuvor die Unterstützung bei 50 Euro stabil gehalten hatte, nahmen am Montag der vergangenen Handelswoche die Bullen das Heft in die Hand und trieben durch massive Zukäufe den Preis um mehr als drei Euro in die Höhe. Für den Rest der Woche stabilisierte sich der Kurs in einer unaufgeregten Seitwärtsbewegung oberhalb der Marke von 53 Euro. Parallel hierzu hielt am Ölmarkt zunächst noch gedämpfter Optimismus an, die Rally wurde allerdings deutlich ausgebremst.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument23.07.2130.07.21Veränderung
EUA (Spotmarkt)50,88 EUR53,31 EUR+2,43 EUR
EUA (Dezember-2021-Future)50,89 EUR53,33 EUR+2,44 EUR
CER (Voluntary Spotmarkt ø)2,66 USD2,66 USD+0,00 USD
VER (Gold Standard Spotmarkt ø)14,99 USD14,99 USD+0,00 USD
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)74,11 USD75,17 USD+1,06 USD
EURO (Currency, Forex)1,1770 USD1,1869 USD+0,0099 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER- und VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse des Vormonats (eco securities), welche im Rahmen der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 26.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

Öl der Nordseesorte Brent hat Anfang Juli ein Drei-Jahres-Hoch bei 77,80 US-Dollar aufgezeigt und in der vergangenen Woche knapp unter der 75-Dollar-Marke geschlossen.

Die sich erholender Weltwirtschaft sowie steigende Nachfrage sorgen für steigende Kurse und wichtige Produzenten haben ihre Fördermengen nur unwesentlich erhöht.

Nun könnte die OPEC+ in dieser Woche über eine entsprechende Produktionssteigerung im August beschließen, da auch die US-Rohöllagerbestände deutlich zurückgehen.

Nun gab die Bank of America für kommendes Jahr bereits ein Kursziel von 100 Dollar/Barrel aus, was der weiter steigenden Nachfrage zuzuordnen ist.

Die Preise für EU-CO2-Emissionsrechte haben von dem stärkeren Öl-Preis nicht profitiert und gaben in der vergangenen Handelswoche nochmals um ca. zwei Euro gegenüber der Vorwoche nach. Die wichtige Marke von 50 Euro scheint hier weiterhin eine signifikante Unterstützungslinie zu sein, da hier immer wieder größere Kauforders ausgeführt werden.

Aber auch das halbierte Auktionsvolumen im August könnte die Preisbildung beeinflussen. In dieser Woche kommen letztmalig 15.091.500 an der EEX zur Versteigerung, im August werden es wöchentlich lediglich 7.546.500 EUAs sein.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument16.07.2123.07.21Veränderung
EUA (Spotmarkt)52,87 EUR50,88 EUR-1,99 EUR
EUA (Dezember-2021-Future)52,96 EUR50,89 EUR-2,07 EUR
CER (Voluntary Spotmarkt ø)2,66 USD2,66 USD+0,00 USD
VER (Gold Standard Spotmarkt ø)14,99 USD14,99 USD+0,00 USD
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)73,20 USD74,11 USD+0,91 USD
EURO (Currency, Forex)1,1805 USD1,1770 USD-0,0035 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER- und VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse des Vormonats (eco securities), welche im Rahmen der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 19.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

noch in der vergangenen Woche konnten wir über positive Entwicklungen beim Kohleverbrauch und CO2-Ausstoß berichten. Es gibt allerdings kaum passende Worte, um in einem CO2-Marktbericht die tragischen Ereignisse im Zusammenhang mit den Unwettern in Deutschland, den Niederlanden, in Belgien und in Österreich zu kommentieren. Es bleibt nur die Hoffnung, dass Politiker und Lobbyisten, welche bislang immer noch Pseudo-Gründe für ein stereotypes „weiter so“ fanden, nun ihre gesamte Intelligenz und Energie für eine schnellstmögliche Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaneutralität einsetzen. Kein Arbeitsplatz kann so wertvoll sein wie ein Menschenleben und keine positive Unternehmensbilanz kann den Schaden aufwiegen, der durch die Macht der Natur entsteht, wenn sich diese gegen den Menschen richtet.

Damit verbindet sich unmittelbar die Hoffnung, dass die von der EU-Kommission unter dem Leitmotiv „Fit für 55“ zusammengefassten Maßnahmen auf dem Weg bis zur Gesetzesform nicht wie bislang üblich, solange „nachgebessert werden, bis von ihrer Substanz kaum noch etwas übrig bleibt. Das Gegenteil sollte nun der Fall sein.

Mit den Maßnahmen, welche am vergangenen Mittwoch von gleich fünf EU-Kommissarinnen und -Kommissaren zusammen mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihrem zuständigen Stellvertreter Frans Timmermans vorgestellt wurden, will die EU-Kommission die Klimaziele für 2030 erreichen. Bis dahin soll der Ausstoß klimaschädlicher Gase um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Damit würde, nach den Worten von Frau von der Leyen, Europa der erste Kontinent, der eine umfassende Architektur zur Erreichung seiner Klimaziele präsentiert. Und so, wie in Europa die Extremhitze und Waldbrände auf anderen Kontinenten zur Kenntnis genommen werden, sollten auch in den USA, in China und wo auch immer die Ereignisse aus der Eifel als so etwas wie eine letzte Warnung verstanden werden.

Der Blick auf den CO2-Markt der vergangenen Woche führt über den Ölpreis. Nachdem die als Opec+ bekannten Fördernationen ihren Streit beigelegt und sich angesichts der Erholung der Weltkonjunktur auf eine deutliche Erhöhung der Ölproduktion geeinigt hatten, fiel der Ölpreis folgerichtig um mehrere Dollar. Das zog auch den CO2-Preis noch einmal etwas weiter nach unten. Allerdings ergab sich keine deutliche Korrektur, sondern führte vielmehr zu einer Seitwärtsbewegung, welche auf ein klares Kurssignal zu warten scheint.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument09.07.2116.07.21Veränderung
EUA (Spotmarkt)54,17 EUR52,87 EUR-1,30 EUR
EUA (Dezember-2021-Future)54,26 EUR52,96 EUR-1,30 EUR
CER (Voluntary Spotmarkt ø)2,66 USD2,66 USD+0,00 USD
VER (Gold Standard Spotmarkt ø)14,99 USD14,99 USD+0,00 USD
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)75,62 USD73,20 USD-2,42 USD
EURO (Currency, Forex)1,1864 USD1,1805 USD-0,0059 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER- und VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse des Vormonats (eco securities), welche im Rahmen der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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Emissionshandel / CO2 – Marktbericht vom 12.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

im vergangenen Jahr sind die globalen CO2-Emissionen innerhalb eines Jahres so stark zurückgegangen, wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr, wie der Ölkonzern BP in einem Bericht veröffentlicht hat.

Die Covid-19-Pandemie hat die Wirtschaftstätigkeit global und somit auch die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen erheblich gesenkt.

Die globalen Emissionen von CO2 oder dessen Äquivalente (CO2e) belief sich 2020 auf 32,28 Milliarden Tonnen, was einem Rückgang von 2,1 Milliarden Tonnen oder 6,3% gegenüber 2019 entspricht.

Besonders Europa hat mit einem Rückgang von über 12% auf 3,59 Milliarden Tonnen einen überdurchschnittlichen Rückgang zu verzeichnen. Hierbei führte Griechenland mit minus 27%; Deutschlands Emissionen sanken hingegen nur um 11,5%.

Aber auch in Nordamerika wurden 12% weniger emittiert, wobei die USA nach China zu den größten globalen Emittenten gehören. China hingegen hatte sogar einen Zuwachs von 89 Millionen Tonnen oder 0,6% gegenüber dem Vorjahr.

Wenn also die CO2-Emissionen in den nächsten 30 Jahren weiterhin wie im vergangenen Jahr sinken würden, würden die globalen CO2-Emissionen bis 2050 um etwa 85% sinken und man könnte das Pariser Klimaziel von 2°C Erwärmung noch erreichen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die globale Wirtschaft und der wieder zunehmende Reiseverkehr wieder zu höheren Emissionen führen werden.

Insbesondere der Rückgang der Ölnachfrage mit einem Minus von mehr als 9% zeigte hier Wirkung. Speziell die Nachfrage nach Kerosin ging um 40% und nach Benzin um 13% zurück.

Gleichzeitig stieg die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie um 358 TWh, was den größten jährliche Zuwachs bedeutete. Hiervon war etwa die Hälfte des Zuwachses in China zu verzeichnen.

Das führte nicht zuletzt dazu, dass der globale Verbrauch an Kohle um 4,2 % oder 6 Millionen Tonnen gegenüber 2019 gesenkt werden konnte. In Deutschland sank der Kohleverbrauch um insgesamt 18%, was zu einem Großteil dem CO2-Emissionshandel zu verdanken ist.

Dieser zeigte in der vergangenen Woche einen kleinen Crash und bot somit gute Gelegenheiten, sein Portfolio mit EUAs einzudecken. Am Dienstag gab der Dezember-Kontrakt deutlich von 58,31 Euro auf ein Tief von 52,20 nach; am Donnerstag lag der Tiefststand sogar bei 50,87 Euro. Zum Ende der Handelswoche hin erholten sich die Kurse jedoch wieder deutlich und schlossen oberhalb der 54-Euro-Marke.

  (Durchschnittliche Börsenkurse / OTC)   
Instrument02.07.2109.07.21Veränderung
EUA (Spotmarkt)57,24 EUR54,17 EUR-3,07 EUR
EUA (Dezember-2021-Future)57,35 EUR54,26 EUR-3,09 EUR
CER (Voluntary Spotmarkt ø)2,66 USD2,66 USD+0,00 USD
VER (Gold Standard Spotmarkt ø)14,99 USD14,99 USD+0,87 USD
ICE Brent Crude Oil (Benchmark Future)76,11 USD75,62 USD-0,49 USD
EURO (Currency, Forex)1,1864 USD1,1876 USD+0,0012 USD

(Die durchschnittlichen Börsenkurse und OTC-Preise zeigen das jeweilige Mittel von Angebot und Nachfrage verschiedener Handelsplätze für CO2-Emissionsrechte. Bid und Ask weichen üblicherweise mehrere Cent vom Mittelwert ab. Rohöl und Euro zeigen Börsenschlusskurse. Bei den CER- und VER-Kursen handelt es sich um Durchschnittskurse des Vormonats (eco securities), welche im Rahmen der freiwilligen Kompensation Verwendung finden können. Unsere Marktberichte stellen keine Empfehlung zum Handel von Emissionsrechten oder deren Derivaten dar und dienen ausschließlich der Information. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, bitten wir um eine kurze Nachricht an den Absender.)

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