Certified Emission Reductions (CER)

Im Rahmen des Clean Development Mechanismus, dessen Grundlagen im Kyoto-Protokoll verankert sind, erhalten Projekte in Entwicklungsländern, die den Treibhausgasausstoß nachweislich reduzieren, je Tonne eingespartes CO2-Äquivalent ein Zertifikat. Diese CER (Certified Emission Reductions) können nun von den Betreibern dieser Projekte am Markt verkauft werden, um hierdurch zur Finanzierung der Projekte beizusteuern.

Im verpflichtenden Emissionshandel in Deutschland können die deutlich preisgünstigeren CER gemäß Zuteilungsgesetz ZuG bis zu 22% der für die II. Handelsperiode (2008-2012) zugeteilten Emissionserlaubnisse betragen und somit anteilig zur Verpflichtungserfüllung abgegeben werden. Dies kann auch noch in der III. Handelsperiode (2013-2020) geschehen, insofern das Kontingent noch nicht ausgeschöpft wurde. Für Neuanlagen ab 2013 gilt, dass diese in Deutschland generell 4,5% ihrer abzugebenden Emissionsrechte in CERs abgeben dürfen. Ab 30.04.2013 dürfen jedoch nur noch spezielle CERs Verwendung finden und ab 30.03.2015 nur noch Zertifikate aus der zweiten Verpflichtungsperiode CP2 (2013-2020). Die CERs müssen vor Abgabe in EUAs umgetauscht werden.

Wir beraten Sie gerne über den Einsatz von CERs.